Kreis-Lauf.
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Ich laufe im Kreis.
Mit mir zusammen.
Immer wieder.
Der Kreis läuft.
Er wickelt sich selbst ein.
Und wieder aus.
Der Kreis ist eckig.
Und bunt kariert.
Danach wieder schwarz.
Oder doch gelb.
Und die Ecke rollt weiter.
Sie biegt ab.
Und trifft mich wieder.
Der Kreislauf.
Ich klettere.
Den Baum hinauf.
Und sitze auf dem Ast.
Ich schmiege mich an.
Der Baum beugt sich herab.
Dann lacht er.
Und fliegt auch davon.
Ich rolle mich zusammen.
Und schlafe niemals wieder ein.
Und die Gedanken rutschen das Geländer herunter.
Und treffen mich wieder.
Der Kreislauf.
Ich ziehe mein Schwert.
Stehe neben ihnen.
Halte Stand und gebe nicht auf.
Ich sehe den Feind.
Eine blutrote Sonne geht auf.
Sie weint und schwimmt drei Kurven.
Wenn ich mit dem Schwert zuschlagen kann,
Dann verwandelt es sich in Licht.
Das Licht schießt in Pfeilen dahin.
Vernichtet die, die es verdienen.
Objektiv?
Das Licht bleibt.
Und trifft mich wieder.
Der Kreislauf.
Ich laufe weiter.
Und der See beobachtet mich.
Nur die Gallertwürfel kennen die Antwort.
Ich sehe die geflochtene Weintraube.
Warum ist sie so oktarin?
Sie ist doch keine Orange!
Ich zucke mit den Beinen und denke mir, was solls!
Wenigstens muss ich das Bebra nicht knacken.
Ich treffe mich wieder.
Der Kreislauf.
Ich bin verrückt.
Ich weiß.
Vielleicht auch bescheuert.
Oder unpassend.
Viele kommen mit mir nicht klar.
Sind verärgert über mich.
Ich schüttle die Schultern.
Ich bin doch nur ein Trottel.
Und ich bin ich.
Und die Welt ist so verrückt.
Sonst ...
Was wäre sonst die Erklärung?
Die Erklärung, dass es dich gibt?
Dass ich dich sehen kann?
Und du so unglaublich bist ...
Und ich dich so liebe?